So sichere ich meine Musikproduktionen – meine Empfehlungen zum Backup:
1. Konvertierung virtueller Instrumente:
Vor dem Mischen konvertiere ich alle Software-Synths und Drum-Maschinen in Audio-Dateien. Das spart Rechnerleistung und sorgt dafür, dass zeitabhängige Effekte konsistent bleiben.
Zum Beispiel ein Rhodes mit einem Tremolo oder Instrumente mit Auto-Panning, Chorus oder Flanger.
2. Doppeltes Bouncen der einzelnen Spuren nach dem Mix:
Mit Effekten: Sichert den charakteristischen Klang deiner Tracks.
Ohne Effekte: Ermöglicht spätere Anpassungen, ohne auf veraltete Plugins angewiesen zu sein.
weitere Infos wegen Bachtrendering werden folgen ...
- Alle Einzelnen Spuren zur gleichen Zeit exportieren als Single-Tracks (Achtung: Tracks unmuted, Cycle korrekt gesetzt!?)
- im Export Fenster "Multiple" auswählen
- separaten Ordner "Songname" Stems anlegen
- Name Scheme: Name - Channel Number - Channel Name
- Song Title - Tempo
- Auswahl mono - Stereo - Recorded Bit Rate
- Du kannst tatsächlich den Ausgang der Spuren auf einen Mono-Ausgangbus setzen (erstellt im Tab „AUDIO CONNECTIONS/OUTPUT“) und musst nicht zweimal exportieren (einmal für Mono-Spuren und einmal für Stereo-Spuren). Wenn du also Stereo- und Mono-Files hast, kannst du Stereo über den ST-Ausgang und Mono über den Mono-Ausgang gleichzeitig exportieren! Es funktioniert auch, wenn du zum Beispiel Stereo-Summierung von Keyboards durchführst, die als L/R-Mono-Spuren aufgenommen wurden, oder in jeder anderen ähnlichen Situation über eine Group-Spur, und wählst dann einfach die Group-Spuren ebenfalls beim Export aus. Stelle nur sicher, dass du zuerst das gewünschte Panning für die summierten Spuren einstellst, sonst bekommst du eine Stereo-Spur, bei der beide L/R-Signale in der Mitte statt an die Seiten gepannt ausgegeben werden. Alles auf einmal!